START BOATING. Bootssport „ersteinmal ausprobieren“ – aber wo?

Bildquelle: www.start-boating.de

Im Rahmen der boot 2018 in Düsseldorf stehe ich an den vier ersten Messetagen auf der Bühne von START BOATING.

Die Initiative des Branchenverbandes Wassersport bietet Neueinsteigern in den Bootssport auf der Messebühne in Halle 10 A59 neben einem Motorbootsimulator Vorträge mit praktischen Infos rund um Themen wie Führerschein, Ausrüstung und Versicherungen.

Und da es im Januar noch etwas ungemütlich ist für Probefahrten – die bietet Start Boating später im Jahr auf einer Tournee durch Deutschland an – komme ich ins Spiel.

Ich hole ein bisschen Sommer auf die Bühne und erzähle meiner Sicht auf unsere ersten vier Segelsommer – zum Beispiel davon:

  • Welche Möglichkeiten es gibt, kostengünstig in den Bootssport hineinzuschnuppern
  • Wie viel Ausbildung mir sinnvoll scheint
  • Welche Erfahrungen wir beim Bootskauf gemacht haben
  • Was Bootsunterhalt und Ausrüstung kosten
  • Ob Segeln mit Familie schrecklich schön oder schön schrecklich ist…

Und natürlich gibt es Bilder, die Lust machen – und Anekdoten, die Spaß machen.

Hier in Teil 1 einer kleinen START BOATING-Serie: Tipps für „Mitfahregelegenheiten“ und Selbstfahrer:

  • Initiativen von Tourismusverbänden und Städten wie zum Beispiel das Segelcamp 24/7 von Kiel Sailing City. Hier werden Schnuppertörns für verschiedene Zielgruppen angeboten:https://www.camp24-7.de/
  • Auf maritimen Großveranstaltungen wie dem Hamburger Hafengeburtstag, der Hansesail Rostock oder der Kieler Woche gibt es zahlreiche „Mitfahrgelegenheiten“. Meist verweist die Veranstalterseite auf Buchungsmöglichkeiten. Viele der Schiffe bieten auch spontan vor Ort bezahlbare Mitfahrgelegenheiten. Einmal an Bord: fragt nach Tipps, wenn Ihr Segeln lernen oder ein Boot kaufen wollt. Die Besatzungen haben meist einen guten Überblick über die Szene und geben nach meiner Erfahrung gerne weiterführende Hinweise.
  • Unter dem Stichwort „Jugendsegeln“, „Jugendkutter“, „Optisegeln“ finden sich (Vereins-)Angebote für Kinder und Jugendliche, auch auf ehrenamtlich betriebenen Traditionsseglern. Clipper DJS steht auch Erwachsenen offen. Einige Beispiele:https://verein-jugendsegeln.de/http://www.clipper-djs.org/

    http://www.hauswarwisch.de/

  • Und dann ist da ja noch der gute alte Ferienpass. Vielleicht gibt es dort Wassersportangebote? Oder sollen die Kinder mal eine Weile weg von zu Haus? Da gäbe es dann noch das segelnde Klassenzimmer (zugegeben erfordert letzteres ein höheres Taschengeld).https://www.lietz-nordsee-internat.de/de/high-seas-high-school/
  • Wer auf eigenen Faust unterwegs sein will, kommt am Segelkurs/Bootskurs nicht vorbei. Die meisten Verleiher/Vercharterer fordern einen Segelschein schon aus Versicherungsgründen.Schule gibt es viele. Es kann sich aber auch lohnen, bei lokalen Segelvereinen nachzufragen. Zuweilen stehen Ausbildungsangebote auch Gästen offen. Auch größere Sportvereine verfügen mitunter über eine Bootssparte, über die man in den Sport hineinschnuppern kann.
  • Und wer über das Grundwissen und die Scheine verfügt, kann natürlich auf eigene Faust loslegen und mieten/chartern. Erforderliche Scheine sind i.d.R. ein Segelgrundschein oder der Sportbootführerschein (SBF) Binnen unter Segeln für Jollen, für Charter von Yachten oft der Sportküstenschifferschein (SKS) oder zumindest der Sportbootführerschein Binnen/See.

 

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