Kunst ist…

Freitag, 21.08.15

Marc hat gestern noch den Skulpturenpark besichtigt und von der schönen Parkanlage geschwärmt. Bezüglich der ausgestellten Objekte meinte er allerdings, daß ich mir „das einfach selber angucken muß“. Aha. So sei es. Bevor wir also den Kurs gen Sonderburg setzen, geht es nochmal auf Landgang, einmal um den Hafen herum in den nahegelegenen Park.

Der gefällt mir landschaftlich ausgesprochen gut. Gepflegt, schöne Blickachsen, H.C. Andersen war auch schon da und hätte es auf FB geliked. Im hinteren Bereich des Parks dann die Kunst. Weiterlesen

3+

Am Ende der Straße

Donnerstag, 20.08.15

Im Entwurfordner schlummert noch die Fortsetzung unseres Törns im August – es ging noch weiter von der Dyvig nach Augustenborg. Aber lest selber…

Aus Südost kommt auch heute der Wind und für Südosten haben wir uns entschieden. Während des abendlichen Grillens mit der Akka-Crew erörterten wir die Optionen für heute. Unser Sommertön neigt sich unwideruflich dem Ende zu, aber uns ist noch nicht nach Sonderborg oder gar Bockholwik. Als Henkers-Stop könnte Augustenborg dienen. Dort wollten wir immer schon einmal hin, haben aber aufgrund der etwas abgelegenen Örtlichkeit in der Sackgasse des Augustenborgborg Fjords und der ungewissen Kindertauglichkeit den Blinker nach bzw. vor Passage des Alssund stets gen Nordwest oder Süd gesetzt. Weiterlesen

3+

From Dawn till Dusk

Wir haben das letzte mal in 2015 auf Hobo geschlafen. Das letzte Mal in Bockholmwik, wo unsere Segelkarriere vor zwei Sommern begann. Das letzte Mal auf Platz Südsteg-Nordseite Nr. 17. SN 17 stand im Vertrag, und ich hatte mich gefreut, dass hier die Plätze mit den Initialen der Mieter geführt werden. Im kommenden Sommer geht es für uns nach Sonderburg. Dort sind die Kinder begeistert von Spielplatz, Krabbensteg und Strand. Und wo die Kinder glücklich sind, sind es auch die Eltern. So die Hoffnung der Letztgenannten.

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4+

Götterdämmerung

Freitag, 09.10.15 – Sonntag, 11.10.15

Wir sitzen in Glücksburg auf der Terrasse des Sandwig Bistro-Cafe-Bar am Strand, mit Sitzkissen und Decken in die aus weißen, rohen Brettern gebauten Sessel gelümmelt. Das Personal hat uns die volle Verfügung über die Polsterbox zugesprochen, denn wir sind die einzigen Gäste draußen. Es ist 19:45 Uhr, dunkel, frisch, aber auf unseren Knien dampfen eine Ofenkartoffel und eine Portion Fish’n Chips, auf dem rohen Holztischchen vor uns zischt ein Alster im Glas. Drinnen war alles voll, und dieser Umstand verhilft uns zum vielleicht letzten – zwar nicht lauen- aber schönen Abend am Strand.

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Hinterm Horizont gehts weiter…

Mittwoch, 19.08.15

Am Folgetag lacht und die Sonne. Die ganze Crew ist bestens gelaunt: wir, Rasmus, Petrus, der heilige Hartmut…

Der irdische Teil der Crew genießt ein Brötchenfrühstück – die kostenlosen Leihräder des Campingplatzes generieren Umsatz. Die Mahlzeit hat zwar keine 5 Sterne, aber den Luxus unbeschwerter Cockpit-Minuten, den kein Edelschuppen bieten kann. Da stören auch die eher Gefängnis-orientierten Sanitäranlagen nicht so sehr. Es gibt eine Bank für alle Mitinsassen und eine Vierer-Zelle offener Duschen. Modell „Duschkopf-aus-Decke-On-Off-Kärchermodus“. Die Waschbecken sind aus Edelstahl, was ich zum Schütteln finde, weil es mich an Autobahn-WC erinnert. Aber gut, hier geht es um höheres Vergnügen als irdische Hafen-Naßzellen. Weiterlesen

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