Der „Cast“

Plan B geht natürlich nur mit einer tollen Crew an Land, die das Vorhaben in irgendeiner Form unterstützt bzw. für Inspiration sorgt. Sei es nun gewollt oder ungewollt. Hier die wichtigsten Menschen und „Inspirationsquellen“ – gleichzeitig eine kleine Chronologie…

 

Meine beste Freundin Wiebke – bekam zum Geburtstag 2013 einen Gutschein über ein Yachtsegel-Wochenende. Das brachte mich auf die Idee, einige Überstundentage zu „versegeln“…

 

…nämlich auf dem Stagsegelschoner Qualle aus Wismar. Eigner Bernhard „Berni“ Tews – und seine Crew tun das was sie tun mit ganzem Herzen und rauhem Seeräubercharme. Infektionsgefahr! Geht selber hin und segelt mit – www.schoner-qualle.com. Ich freue mich darauf, die Qualle in der Südsee zu treffen.

 

Petra und Steffen – HOBOs Vorbesitzer, die ihn nicht irgendjemandem verkaufen wollten 🙂 Aber uns. Danke! Die beiden haben Ihr neues Boot an der Schlei liegen und wir haben seither sehr netten Kontakt.

 

Natürlich mein lieber Mann Marc – der sich von meiner Euphorie hat anstecken lassen und diese in Form eines Anforderungsprofils an ein Boot kanalisiert hat. Heraus kam eben HOBO. Außerdem hält er zu Hause die Stellung, denn sonst ließen Schule und eben Alltag es gar nicht zu, 5 Wochen das Blaue zu suchen. Danke, Danke, Danke!

 

Unsere Tochter Janne (8) und Sohn Tim (6) – die beiden Piraten hatten keine Wahl und werden es prima verknusen, dass Mama in See sticht.

 

Meine beiden Mamas: Die „echte“ (Heidrun) und die „ehrenhalber“ (Mavis). Als Inspiration kam von Mavis prompt ein englischer Zeitungsartikel über ein Ehepaar, das 3 Wochen das neue Boot einsegeln wollten und erst 16 Jahre später zurückkam. Kann man sich in der Südsee versegeln? Und nach 16 Jahren wieder auftauchen? Wäre das eine Ausrede für Familie und Arbeitgeber?

 

Mein Vater „der heilige Hartmut“ – war Marineoffizier. Das hat geprägt. Tochter will Meer! Ich hoffe, er wird von seiner Wolke 7 meine Geschicke wohlwollend lenken.

 

Mein Bruder Sven – der genauso bescheuert wie wir war und sich kurzerhand ebenfalls ein Boot gekauft hat. Komm mich mal besuchen!

 

Arbeitgeber PepsiCo und meine beiden Chefes Andreas und Peter – die die Kröte wohlwollend geschluckt haben und letztich die Auszeit genehmigt haben. Trotz eine ausstehenden Projekts, das wir gemeinsam noch irgendwie (fast) zum Abschluss gebracht haben. Und Büro-Mitinsassin Stefanie, die alle Höhen und Tiefen der Vorbereitung mit mir durchltten hat. Auch hier Danke!

 

Und schließlich Leon Schulz, der mit dem Buch „Sabattical auf See“ die Idee geliefert hat; sowie Claus Aktoprak – „The Sailing Bassman“, der seinen persönlichen Soundtrack zum Einhandsegeln dieser Tage veröffentlichen wird.

…und nun geht es tatsächlich los! lest weiter im nächsten Beitrag!

Plan B

Es wurde bereits moniert, dass auf unserem Blog nichts über meine großen Pläne zu lesen sei. Das müsse sich ändern. So sei es! Hier also zunächst einige einführende Worte zu meinem Vorhaben:

 

Plan B steht für die Idee, 5 Wochen einhand durch die Dänische Südsee zu segeln. Schwimmender Untersatz ist HOBO, unsere kleine Dehlya 22, die mich sicher zuverlässig von A nach – genau! – „B“ bringen wird.

 

Plan B nenne ich das Projekt nicht weil Plan A wie Alltag gescheitert ist. Der Alltag mit Arbeit und noch recht kleinen Kindern nimmt natürlich viel Raum ein und schürt durchaus die Sehnsucht nach anderen Abenteuern als Kindererziehung. Aber es ist auch die Lust am Segeln und die Herausforderung, es alleine zu schaffen, die mich reizt. Das „B“ steht hierbei für unseren Heimathafen Bockholmwik an der Flensburger Förde und das kleine Eiland Birkholm östlich der Insel Aerö. Dort entstand das Foto in HOBOs Verkaufsexpose. Da will ich hin. Symbolisch. Ob es auch Bogense oder Bagenkop werden, wird das Wetter entscheiden. Keine Verpflichtungen. Nur Plan B. 5 Wochen lang.