Mission accomplished!

Tag 20, Donnerstag 25.06.15

Es wird was mit Birkholm! Nach Fischer-Verhältnissen schlafe ich bis halb acht aus (meine Fischer begrüßen mich mit „god aften“), mache mich fertig, wasche noch meinen Sack voll Wäsche, um die dann auf Birkholm zu trocknen und werde recht herzlich von Fischern und der Baggertruppe verabschiedet. Letztere kündigt an, im September Arbeiten in Wackerballig auszuführn, verbunden mit der Aufforderung, vorbei zu schauen. Das wäre jedenfalls ein grandioses Schauspiel für Sohnemann. Weiterlesen

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The Pink Lady – angebaggert

Tag 19, Mittwoch 24.06.15

Auch der Baggerfahrer hält Wort. Ich werde aber nicht um sieben von den LKWs, sondern erst gegen kurz nach acht von ihm selber geweckt. Hobo schlingert wie wild an der Pier und mein Gleichgewichtsorgan schreit: „Uiuiui, aufwachen!“ Ich bin ja vorgewarnt und stecke den Kopf aus der Vorluke über meiner Koje. Jaaa, da nähert sich wie ein riesiges, klobiges Insekt der Bagger-Ponton. Mit der aus dieser Perspektive sehr großen Baggerschaufel schiebt er sich ins Hafenbecken herein, stabilisiert von riesigen Hydraulikstempeln, die die Bewegungen seitlich abfangen. Weiterlesen

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To B (irkholm) or not to B (irkholm)

Tag 18, Dienstag 23.06.15

Der Folgetag bedeutet Absprung von Strynø, und an sich will ich jetzt als nächstes nach Birkholm. Der Kreuzkurs ist in die Karte eingetragen, Hobo ist seeklar, der Wind ist nur mit mäßigen 8 Knoten aus Nordwest unterwegs, es ist endlich wieder sonnig und warm. Am morgigen Mittwoch soll der Wind auf über 20 Knoten auffrischen, das wird einen Hafentag bedeuten. Der Donnerstag soll dann Besserung bringen, mir scheint ein eingewehter Tag auf Birkholm ganz reizvoll. Zudem bin ich von dort schnell auf Ærø, denn am kommenden Wochenende möchte meine Freundin Wiebke dort an Bord kommen. Weiterlesen

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Schön faul auf Strynø

Tag 16-17, Sonntag 21.06.15 und Montag 22.06.15

Ich bleibe am Ende ganze drei Tag auf Strynø. Die „Einheimischen“ – und das sind Leue aus ganz Dänemark und Europa – bringen mir Gastfreundschaft entgegen und sind sehr offen. Die Insel ist eine der sogenannten „danske småøer“, einem Zusammenschluss der 27 dänischen Kleininseln vor Jütland, Fünen, Seeland und Lolland. Weiterlesen

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Sailing to Strynø

Tag 15, Samstag 20.06.15

Am Folgetag herrscht schon früh reges Treiben am Steg. Es findet eine Handicap-Ragatta mit Teilnehmern aus ganz Dänemark statt, der Club verfügt über Boote und Kräne für Rollifahrer.

Die gleiten über den Regattakurs, als ich auslaufe. Es gehen einige frische Boen über das Wasser als Hinweis darauf, dass ausserhalb des Sundes frischer Wind stehen könnte. Ich hatte gestern an Bine und Jörg gemailt, dass es mir in Gambøt gut geht. Sie antworten mit einem Bericht von bis zu 1,5 Meter Welle und Grundseen am westlichen Ausgang des Sundes und sind erleichtert, daß ich umgekehrt bin. Weiterlesen

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LehrReich

Tag 14, Freitag 19.06.15

Heute also Ausbruchsversuch nach Westen. Ich mache noch Besorgungen und Hobo dann seeklar, darüber vergeht der Vormittag. Bine und Jörg verabschieden sich mit Ziel Faaborg und der Ermahnung, Acht zu geben und im Zweifel abzubrechen. Das sehe ich ebenso. Mein Track sieht ca. 3 Stunden vor bis Skarø, ich warte ab, dass der Strom mittags westwärts kippt und fahre erst am Nachmittag. Weiterlesen

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ErlebnisReich

Tag 13, Donnerstag 18.06.15

Habe ich da gestern ein wenig lamentiert? Denn heute ist wieder einer dieser Tage, der zu Höchstform  aufläuft und mir am laufenden Meter tolle Erlebnisse beschert. Es beginnt recht unspektakulär ganz weltlich mit der überfälligen Wäsche, die zwischenzeit entweder ausgedehntere Handarbeit oder einer Waschmaschine bedarf. Also nutze ich die vorhandenen Möglichkeiten. Svendborg lässt sich zwar alles via Karte bezahlen, ist aber dafür fein ausgestattet. Weiterlesen

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Arm und Reich

Tag 12, Mittwoch 17.06.15

Heute ist der erste wirklich gammelige Tag. Im Sinne von Wetter und Stimmung. Aufgrund des Windes war dieser Tag von vorne herein als Hafentag geplant, aber nun macht mir das Wetter einen Strich durch die Pläne für meinen Landgang. Nachdem die Sonne Svendborgs Altstadt gestern in bestes Licht gerückt hat, kann sich das Wetter zunächst nicht so recht entscheiden. Der Wind hat aufgefrischt und schiebt tiefe graue Wolken heran. Es sieht so aus als würden die in näherer Zeit Regen bringen. Weiterlesen

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Urlaubsmobbing

Tag 11, Dienstag 16.06.15

Diese bisher kürzeste Etappe gut eine Segelstunde von Rantzausminde ist trotzdem eine sehr schöne! Mein dänischer Gassennachbar hilft mir ungefragt und ganz selbstverständlich vom Nebenboot aus mit den richtigen Handgriffen beim Verholen an die Heckdalben. „Mange tak!“ „Det er fint, jeg også sejler alene.“ Während ich von deutscher Seite Verwunderung bis Respekt ob meines Alleingangs im kleinen Boot ernte („Mensch, als Frau, alleine, Respekt…“), nehmen die Dänen das sehr selbstverständlich. Weiterlesen

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Ich hab‘ die Haare schön

Tag 10, Montag 15.06.15

Die angesagten 12-15 Knoten Wind haben mir zunächst durchaus Respekt eingeflößt. Morgens blicke ich über den Faaborg Fjord und sehe einige Segler gemächlich ostwärts ziehen. Damit löst sich das etwas mulmige Gefühl in Zuversicht auf. Ich war kribbelig, schnell los zu kommen, nun nehme ich mir doch noch die Zeit, einige Besorgungen zu machen, den Glockenturm mit schöner Aussicht über den Ort zu besteigen und etwas Zubehör im Segelladen zu erstehen. Mit frisch geräuchertem Lachs schließe ich dann gegen Mittag das Kapitel Faaborg, Hobo ist seit dem Morgen seeklar, nun kann es losgehen.

Mit achterlichen Winden Kurs auf den Svendborg Sund

Mit achterlichen Winden Kurs auf den Svendborg Sund

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